Iridologie / Augendiagnose

Bereits seit mehr als 80 Jahren ist die Iridologie als naturheilkundliche Hinweisdiagnostik im Einsatz, so dass bereits über einen recht langen Zeitraum Erfahrungen damit gesammelt werden konnten. Erste Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1880 von Dr. Peczely, einem ungarischen Arzt. Weitere Persönlichkeiten, die die Irisdiagnose geprägt haben sind Pastor Emanuel Felke (1858-1926), Heinrich Hense (1868-1955) sowie aus heutiger Zeit Josef Deck (1914-1990) und Josef Angerer (1907-1994).

Die Iridologie dient in der Naturheilkunde als Hinweisdiagnostik

Die Iridologie oder auch Augendiagnose geht davon aus, dass über die Iris (Regenbogenhaut) einen Einblick in unseren Körper erlangt werden kann. Die Iris gehört zum Bindegewebe unseres Körpers. Sie soll nach der Lehre der Iridologie über das vegetative Nervensystem in Verbindung zu allen Geweben und Organen des Körpers stehen. Nach bisherigen Erkenntnissen können aus unserer Sicht in der Iris bestimmte Strukturen und Hinweiszeichen eine Aussage über die genetische Veranlagungen und erworbene Belastungen geben. Die Iridologie dient also als Hinweisdiagnostik bei der quasi als Landkarte verschiedene Organzonen zu sehen sind. Sie ist nicht gedacht um akute Krankheiten zu diagnostizieren oder auszuschließen. Sie ersetzt keine körperliche Untersuchung, Blutbilder oder bildgebende Verfahren. Es geht vielmehr darum den Menschen in seinem Weg durch das Leben, in seiner individuellen, körperlichen Verfassung zu unterstützen.

Die genetisch erworbene Augenfarbe ist für die Iridologie hinweisgebend

Die Iridologie geht davon aus, dass anhand der Farbgebung und der Struktur der Iris genetisch vererbte Merkmale, aber auch im Laufe des Lebens erworbene Zeichen zu sehen sind. Dabei wird zwischen der Konstitution, der Disposition und der Diathese eines Menschen unterschieden. Als Konstitution ist die genetisch vererbte Augenfarbe hinweisgebend. Ein blaues Auge gehört nach der Lehre der Iridologie zur sogenannten lymphatischen Konstitution. Ein rein braunes Auge ist der hämatogenen Konstitution zuzuordnen und dann gibt es noch die sogenannte Mischkonstitution, die braun -blaue Augen beinhaltet.  So gibt es drei verschiedene Konstitutionen, des Weiteren fünf verschiedene Dispositionen und fünf verschiedene Diathesen. Anhand der Bestimmung dieser und weiterer Merkmale in der Iris ist es möglich, die individuelle Konstitution (körperliche Verfassung) eines Menschen zu bestimmen und somit bereits präventiv mit entsprechenden naturheilkundlichen Maßnahmen zu unterstützen.

In der Erstanamnese wird eine Fotografie ihrer Iris angefertigt.

Praktisch umgesetzt bedeutet dieses, dass bereits im Erstgespräch eine Aufnahme Ihrer Iris angefertigt wird. Diese wird anschließend bis zum nächsten Termin von mir ausgewertet und daraus ein entsprechend individuelles Behandlungskonzept erarbeitet. Sie bekommen die Fotografie Ihrer Iris selbstverständlich zur Ansicht auch mit nach Hause. Somit haben wir in der Naturheilkunde ein sehr lange erprobtes Diagnoseverfahren als zusätzliche Hinweisdiagnostik.

 

 

Die Irisdiagnose bezieht sich auf Veränderungen der Iris, die konstitutionell oder durch Krankheitsprozesse bedingt sein sollen. Eine Anerkennung der naturheilkundlichen Methode durch die evidenzbasierte Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, liegt nicht vor. Ausreichende naturwissenschaftliche Studien zur Validität des Verfahrens sind nicht gegeben. Wir sehen die Irisdiagnose als ergänzendes Diagnoseverfahren.