Phytotherapie

Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, ist die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen.

Sie gehört zu den ältesten Therapieformen.

“Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen”

“Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen”, sagt man nicht umsonst. So gibt es in der Phytotherapie für jedes Organsystem wunderbare Pflanzen zur Unterstützung.

Dabei kommen entweder ganze Pflanzen oder Teile der Pflanze ( z.B. Wurzeln, Blätter, Blüten, Knospen) zur Anwendung. Diese können als Tee, Saft, Tinktur, Pulver, Aufguss, Öl etc. verwendet werden. Je nach Vorliebe oder gewünschter Wirkung ist es möglich zu schauen, welche Form der Einnahme sich in Ihren Alltag gut integrieren lässt, so dass sie von der Kraft der Pflanzen profitieren können.

Zur Phytotherapie gehören die traditionelle Pflanzenheilkunde aber auch moderne Verfahren, wie die Gemmotherapie und die Spagyrik

In der Phytotherapie gibt es die seit langem bekannte traditionelle Pflanzenheilkunde, aber auch moderne Verfahren, wie die Gemmotherapie und die Spagyrik. In der klassischen Phytotherapie werden die Pflanzen vor allem stofflich durch ihre Inhaltsstoffe genutzt. Wobei es hier nicht darum geht einen einzelnen Stoff zu nutzen, sondern die Wirkung ergibt sich immer aus dem Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe einer Pflanze. Als Beispiel eines Inhaltsstoffs lässt sich hier das ätherische Öl nennen, welches in fast jeder Pflanze enthalten ist. Ätherisch bedeutet “flüchtig” und macht beispielsweise den Geruch oder den Geschmack einer Pflanze aus. Anders Klassifizieren lassen sich Phytotherapeutika nach ihren Wirkstoffgruppen. So gibt es beispielsweise die sogenannten Carminativa, welche krampflösend wirken. Die Amara = Bitterstoffe sind Wirkstoffe, welche die Verdauungssäfte und den Appetit anregen. Die Antiphlogistika wirken entzündungshemmend und noch viele weitere mehr.

Auch in der Schulmedizin gibt es Medikamente, deren ursprünglicher Wirkstoff aus der Pflanzenwelt kommt.  Eines der bekanntesten ist das Aspirin, welches den Inhaltsstoff Salicylsäure enthält, der heute in synthetischer Form hergestellt wird. Ursprünglich ist er aber unter anderem auch in der Pflanze Mädesüß ( lateinisch  Aspireia= daher der Name Aspirin ) als Wirkstoff enthalten.

Die neueren Verfahren, wie die Gemmotherapie (Gemma = Kospe) und die Spagyrik, wirken eher auf einer feinstofflichen Ebene. Zur Gemmotherapie, welche aus meiner Sicht eine sehr gut einsetzbare Methode vor allem auch für Kinder ist, gibt es einen extra Menüpunkt auf meiner Website. Dort können Sie sich umfassend über dieses Therapieverfahren informieren.

 

 

Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, gehört zu den vom Gesetzgeber anerkannten besonderen Therapierichtungen. Sie wird gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt.